Ein paar Impressionen aus den letzten Jahren finden sich ja schon auf unserer Startseite. Hier eine kleine Auswahl, wo wir ansonsten auch schon waren:

 

2012 Augustusburg (Erzgebirge)
2011 Eschwege
2010 Lübeck
2009 Thale
2008 Büsum (Nordsee)
2007 Xanten (Niederrhein)
2004 Hameln (Niedersachsen)
2003 Bad Malente (Holsteinische Schweiz)
2002 Kronach (Franken)
2001 Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein)
2000 Lauterbach (Hessen), Überlingen (Bodensee)
1999 Hohenberg (Bayern), Büsum (Nordsee)
1998 Braunlage (Harz), Mardorf (Steinhuder Meer)
1997 Inzmühlen (Lüneburger Heide), Malente (Holsteinische Schweiz)
1996 Plön (Holsteinische Schweiz)

 

Über die Jahre sind nicht nur jede Menge Ferienfreizeiten zusammen gekommen, auch Fotos und dazugehörige Geschichten. Die Besten davon dürfen natürlich in den Memories nicht fehlen:

Für unsere jüngeren Angebote haben wir - der Einfachheit halber und der Datensicherheit zuliebe - keine Bilder mehr hier eingestellt, sondern statt dessen gesicherte Fotoalben bei Google-Photos eingerichtet. Wir schicken gerne einen Link hierfür zu - E-Mail genügt, in der aber bitte stehen sollte, wer Du bist/wer Sie sind!!

Und damit die Bilder nicht ganz allein stehen, fügen wir hier noch einen kurzen Beitrag aus früheren Zeiten (Sommerfahrt 2007 nach Xanten) an:


Zwischen Südsee und Römern - Frischluft BB am Niederrhein
Xanten MMVII
 

 

„Auf zu den Römern!“ hieß es in den Sommerferien für Frischluft Brandenburg-Berlin. Reichlich zwei Dutzend Kinder und Erwachsene ließen es sich nicht entgehen, vom 15.-26. Juli „weit weg von zuhause“ den Niederrhein zu erkunden. Ziel der diesjährigen Sommerfahrt von Frischluft BB war dabei das beschauliche Städtchen Xanten mit seiner reichen, wechselvollen Geschichte.

Wie immer bei Frischluft BB gab es eine ganze Menge zu sehen und zu erleben - zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Wir haben Korn gemahlen, Brötchen gebacken und wissen nun ganz genau, worin der Unterschied zwischen Kanonikern und Römern besteht.

 

Im und am Wasser konnten wir ausprobieren, ob wir Talent zum Wasserski fahren haben oder wie wellenreich (und kalt) das Strandbad in der Xantener Südsee ist. Die Luft hielt da ganz andere Tücken bereit. Im Hochseilgarten mussten wir unsere Höhenängste auf dem Boden der Tatsachen lassen, sicher verpackt über wackelnde Seile, kippende Wippen und tiefe Abgründe balancieren, um zum Schluss von einer zehn Meter hohen Plattform, an einer Art Aufzug, in die Tiefe geschubst zu werden.
 

An und im Land am Niederrhein waren wir wandern, sind nach Duisburg gereist, um die MSV-Arena des Bundesliga-Aufsteigers MSV Duisburg zu besichtigen und um zu erfahren wie ein Hochofen funktioniert(e) und was das Ruhrgebiet als Industrierevier einmal prägte.

Ein Nachtwächter mit Hellebarde führte uns an einem Abend durch die Straßen rund um den Xantener Dom und erklärte uns, wo im Mittelalter die Kanoniker wohnten, wer sie waren und welche Geschichten sich dort zugetragen haben.  Die Kriemhildmühle ließen wir uns auch erklären und benutzten sie sogar. Gemeinsam mit dem Müller haben wir die Segel der Windmühlenflügel gesetzt und nicht nur Mehlsäcke mit einem Flaschenzug über mehrere Stockwerke zum Mahlstein  
gezogen. Nachdem wir uns ausgiebig mit der Technik beschäftigt haben, gingen wir in die Backstube und haben selbst Bio-Brötchen, Dinosaurier, Frischluft-Tauben und mehr geformt und gebacken.

An einem anderen Tag unternahmen wir eine Zeitreise ungefähr 1800 Jahre zurück und durften uns ein Bild von Xanten zu jener Zeit machen, als es noch eine römische Kolonie, gegründet von Kaiser Traian, war und "Colonia Ulpia Traiana" hieß. Von römischen Fußbodenheizungen, Kalt- und Warmwasserbädern erfuhren wir und lernten, wo die alten Römer ihre Geschäfte machten.  Eine wunderbare Gelegenheit, sich in die Spätantike zurückzuversetzen.

SpongeBob und Co. besuchten wir schließlich in der Warner Brothers Movie World in Bottrop. Dabei sind wir alle - von links, rechts, oben und unten – „gewässert“ worden. Alle Achterbahnen wurden getestet, sämtliche Stunt-Shows, 4-D-Kinofilme und anderes mehr ausprobiert - um am Abend müde und um viele neue Eindrücken reicher in die Betten der Xantener JuHe zu plumpsen.

Apropos: Gewohnt haben wir während der elf Tage in der Jugendherberge Xanten. Diese ist nicht nur sehr modern und neu, sie hat auch ihre eigene Südsee! Ohne Palmen zwar, dafür aber mit einem großen Schwimmbad und nicht allzu weit entfernt vom Stadtzentrum und dem APX, dem Archäologischen Park Xanten.

 

Wohin geht’s nächstes Jahr? So hieß es schon nach wenigen Tagen von vielen der mutigen Xanten-Fahrer. Mal schauen…

 

 

 

 

 

 

 

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